BAV - Die Berechnung

 

Die Zuschüsse zur Entgeltumwandlung setzen sich zusammen aus den Faktoren Steuer, Sozialversicherungsbeiträge, Lohnnebenkosten und Vermögenswirksame Leistungen (VWL). Überschlägig kann bei einem durchschnittlichen Bruttoverdienst von 2.500 € (Steuerklasse I) und einer Umwandlung von 200 € folgende Berechnung veranschlagt werden:

 

 

 

Steuerersparnis aus der Umwandlungssumme:       ca. 30 %

Sozialversicherungsersparnis des Arbeitnehmers:   ca. 22 %

Lohnnebenkosten-Ersparnis des Arbeitgebers*:      ca. 23 % 

VWL-Integration (empfohlen): pauschal ca. 20 € =       10 %

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Gesamtersparnis aus 200 Euro = ca. 85 %, entspricht  170 €

Eigenanteil (weniger Netto-Auszahlung als bisher):        30 €

 

 

* In fast allen Fällen unserer Kundenbetreuung werden die eingesparten Lohnnebenkosten des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer weitergegeben. Zu unserem Service gehört die effiziente, nettowirksame Integration dieses Zuschusses in Ihre künftige Lohnbuchhaltung und die entsprechende Zusammenarbeit mit dem Steuerberater des Arbeitgebers. Für den Arbeitgeber bleibt diese Form der Umsetzung kostenneutral.

 

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Ein spezieller Hinweis zur vollen Nutzung der Umwandlungssumme: Die 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (ab 2019: 268 € / Monat) sind vom Staat mit Bedacht gewählt worden und sollten dringend voll genutzt werden. Nur auf diese Weise erhalten die Arbeitnehmer den vollen Förderbeitrag; ein Blick auf die möglichen Ergebnisse zeigt zudem, dass erst mit den vollen Summen adäquate Zusatzversorgungen realisiert werden können.

 

Auszahlung und Rentabilität 

 

So erhält z.B. ein 30jähiger, je nach Gesellschaft und Tarif, eine Gesamt-Kapitalleistung von ca. 300.000 € (Grundlage: ca. 6 % Zins, wahlweise auszahlbar als einmalige Summe oder als Rente). Abzüglich Altersabgabensatz (angenommen: gesamt 30 %) verbleiben davon ca. 210.000 € netto.

 

Dennoch: Die zunächst mächtig erscheinende Auszahlung relativiert sich; insbesondere vor dem Hintergrund der bis dahin wirkenden Inflation!

 

Sinnvoll ist es deshalb, auch über den zweiten möglichen Durchführungsweg, nämlich eine Unterstützungskasse zu sprechen. Weil sie nicht zu den »versicherungsförmigen« Verfahren zählt, darf sie im gleichen Rahmen (also nochmals 268 €) zusätzlich genutzt werden.

 

Mit dann 8 %, also maximal 536 Euro Umwandlung (!) entsteht eine wirklich kraftvolle Altersversorgung. Steuer- und Sozialversicherungs-Vorteile bleiben grundsätzlich erhalten. 

Sprechen wir darüber. 

 

 

Ps. Das Betriebsrentenstärkungsgesetz, gültig ab dem 1. Januar 2018, sieht sogar im ersten Durchführungsweg bereits maximal acht Prozent = 536 Euro vor. Jedoch sind hier die "zweiten" 268 Euro nur steuer-, aber nicht sozialversicherungsfrei. Daher bietet sich meist eher der hier beschriebene zweite Durchführungsweg einer Unterstützungskasse an. Sie ist vollkommen abgabefrei.

Götz · Betriebsrenten

 

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Corona Spezial:

 

Die aktuelle Situation zwingt derzeit sehr viele Betriebe zu Kurzarbeit. Sollten Sie ebenfalls davon betroffen sein, hier einige wichtige Hinweise:


1. Der steuerliche und Sozialversicherungs-Vorteil im Rahmen der bAV (Entgeltumwandlung) bleibt auch bei teilweiser Kurzarbeit erhalten, weil die steuerliche Betrachtung durch den sogenannten "Progressions-Vorbehalt" so gewichtet wird, als summiere sich das "Teilzeit-Brutto" mit dem Kurzarbeitsgeld zu einem "rechnerischen" Gesamtbrutto.


2. Sollte jedoch eine 100%-Kurzarbeit eintreten, läuft der Progressions-Vorbehalt natürlich ins Leere, weil kein bewertbares Teilzeit-Brutto existiert. Dann wäre die bAV eine zusätzliche Belastung im verfügbaren Einkommen der Mitarbeiter!
Für diesen Fall bieten die Gesellschaften als "Corona-Soforthilfe" eine besondere Beitragsaussetzung an. Dabei bleibt der Versicherungsschutz (auch die Todesfall-Leistungen) voll erhalten.

 

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