Maxi-Effekt aus Mini-Jobs!

 

Neben »normalen« Anstellungsverhältnissen (ab 850€ Brutto) und den sogenannten Midi-Jobs (451 bis 850 € Brutto) dominiert in vielen kleineren und mittelständischen Unternehmen immer mehr auch der »Minijob« die Mitarbeiterstruktur.

 

Tatsächlich bietet der Minijob eine Fülle von Chancen, effizient und ohne soziale Nachteile Netto-Geld zu verdienen. In der Familiensituation eines Einzelunternehmers kann sogar zusätzliches Einkommen erzielt und eine stark geförderte Zusatzversorgung aufgebaut werden. Die wäre sonst nicht zugänglich, weil die betrieblichen Fördervarianten des Staates immer einen Arbeitnehmer-Status voraussetzen. Dieser ist mit dem Minijob nun gegeben...

 

Ein Beispiel für die Anstellung des Ehegatten im Familienbetrieb (Basis: Grenzsteuersatz 40 Prozent; Betriebsrente 200 € für den Ehegatten als Arbeitgeber-Leistung oder als Entgeltumwandlung):

 

Minijob (450 Euro) mit 200 Euro BAV Bruttolohn 450 €

 

Überragende Rentabilität

 

Für den Einzelunternehmer wären 450 € Nettoentnahme (für den Konsum) sonst nur mit einem Aufwand von 750 (450 € plus 300 € Steuer) zu erzielen - ohne Versorgung!!! Eine private Rentenversorgung von 200 € würde zusätzlich 333 € (inkl. Steuer) erfordern. Macht zusammen effektiv einen steuerlich nicht absetzbaren Aufwand von 1.083 €.

 

1.083 oder 471 Euro...

 

Dagegen stehen nun 471 € in der gemeinsamen Betrachtung. Das Gehalt von 450 € gibt es übrigens Brutto = Netto inkl. aller Nebenkosten, weil wegen der Pauschalabgabe an die Knappschaft die Erträge aus Minijobs steuerlich abgegolten sind und nicht mehr gemeinsam veranlagt werden müssen.

 

Und natürlich gilt die Betrachtung ebenso für andere Familienmitglieder, zum Beispiel die Kinder!

 

Für den klassischen Minijobber...

 

...gehen die sozialen und finanziellen Möglichkeiten ebenfalls deutlich über das übliche Maß hinaus. Natürlich wird niemand von einem Minijobber erwarten, dass er von seinen 450 Euro noch eine Altersvorsorge finanziert. Sehr oft aber wäre er oder sie bereit, einige Stunden mehr zu arbeiten, wenn dies nicht automatisch den 450-Euro-Rahmen sprengen würde...

 

Genau hier wird es interessant: Denn auch etliche Arbeitgeber würden ihre Minijobber allzu gerne mehr beschäftigen – weil sie gut eingearbeitet, zuverlässig und eigentlich mehr Wert sind, als »nur« 450 Euro.

 

Die Lösung ist simpel: Für die Mehr-Leistung kann der Arbeitgeber eine Betriebsrente finanzieren – sogar ohne weitere 30%-Abgabe, weil die BAV ja stets steuer- und sozialversicherungsfrei ist! Und der Minijobber erhält auf diese Weise eine Altersvorsorge, die er dringender braucht als sonst jemand; schließlich läuft der eigentlich Minijob ohne soziale Absicherung!

Götz · Betriebsrenten

 

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Corona Spezial:

 

Die aktuelle Situation zwingt derzeit sehr viele Betriebe zu Kurzarbeit. Sollten Sie ebenfalls davon betroffen sein, hier einige wichtige Hinweise:


1. Der steuerliche und Sozialversicherungs-Vorteil im Rahmen der bAV (Entgeltumwandlung) bleibt auch bei teilweiser Kurzarbeit erhalten, weil die steuerliche Betrachtung durch den sogenannten "Progressions-Vorbehalt" so gewichtet wird, als summiere sich das "Teilzeit-Brutto" mit dem Kurzarbeitsgeld zu einem "rechnerischen" Gesamtbrutto.


2. Sollte jedoch eine 100%-Kurzarbeit eintreten, läuft der Progressions-Vorbehalt natürlich ins Leere, weil kein bewertbares Teilzeit-Brutto existiert. Dann wäre die bAV eine zusätzliche Belastung im verfügbaren Einkommen der Mitarbeiter!
Für diesen Fall bieten die Gesellschaften als "Corona-Soforthilfe" eine besondere Beitragsaussetzung an. Dabei bleibt der Versicherungsschutz (auch die Todesfall-Leistungen) voll erhalten.

 

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